Tim Becker

erschienen in: Gemeinde und Stadt 2018, 1, S. 6–9.

Acht Jahre sind nunmehr vergangen, seit Menschen im Herzen der Vulkaneifel aktiv begonnen haben, aktiv ihre Zukunft zu verändern. Allmählich, stetig und geduldig. Denn Wandel braucht Zeit. Bis Ideen und Visionen in den Köpfen und dann im Herzen der Menschen ankommen, hat es auch rund um die Kreisstadt Daun gedauert und dauert noch an. Doch mehr und mehr werden Ergebnisse sichtbar und greifbar. Immer mehr Menschen erkennen den Sinn gemeinsamen Handelns und gestalten vor Ort aktiv mit. „Wandel erfolgreich gestalten“, so lautet das Motto des ambitionierten Veränderungsprozesses, der seit 2010 erfolgt, das unter das Akronym „WEGE“ kommuniziert wird und immer größere Bekanntheit erlangt.

Visionsträger und charismatische Vorreiterpersönlichkeit des WEGE-Prozesses ist Verbandsbürgermeister Werner Klöckner. Er formulierte als einer der ersten der Region, dass es sich lohnt, in den kreativen und bodenständigen Köpfen der Menschen der insgesamt 48 Orte seines Zuständigkeitsgebiets einen Wandel zu initiieren. Und er blickte dabei über die gängigen Parteigrenzen hinweg. Wie viele ländliche Regionen der Bundesrepublik ist auch die Verbandsgemeinde Daun stark von den Herausforderungen des demografischen Wandels betroffen. Fachkräftemangel, Abwanderung von Jugendlichen, und das stetige Altern der Menschen mit den Folgen ärztlicher Unterversorgung, mangelnder Mobilität und einer sinkenden Attraktivität für junge Familien sind hier ebenso Thema wie andernorts. Klöckner erkannte schnell, dass anstelle des unveränderten „weiter so wie bisher“ ein aktives Handeln der Menschen vor Ort erforderlich ist. Bis 2030, dem Jahr, in dem die meisten Menschen der Babyboomerjahre in Rente gehen, soll sich spürbar etwas verändern. Denn sonst ändert sich spürbar etwas in eine andere, überaus unerwünschte Richtung gemäß dem Motto: Wer sich nicht auf den Weg macht, muss nehmen was übrig bleibt. Im Jahr 2030 werden ein Drittel der dann rund 22.000 Einwohner der Verbandsgemeinde 65 Jahre und älter sein. Viele von ihnen sind dann zudem hochbetagt. Zugleich leben dann nur noch 9 % junge Menschen unter 18 Jahren vor Ort. Und aufgrund gängiger Bildungsbiographien, die eine Abwanderung junger Menschen in die Städte zur Folge hat,  leben die Kinder der älteren Menschen weiter weg, nicht selten weit außerhalb der Eifel. Familien können sich spätestens dann nicht mehr aus eigener Kraft helfen, wie es noch bis Ende des 20. Jahrhunderts möglich war. Ganze Straßenzüge mancher dörflicher Neubaugebiete der 70er, 80er Jahre überaltern. Selbst Nachbarschaftshilfe wird nicht mehr möglich dort, wo alle Nachbarn über 80 sind. Es ist also klar, wohin die Reise geht, wenn nichts gemacht wird. Und welche Perspektiven bleiben den jungen Menschen? Veränderung bedarf also des Blickes nach vorn.

„Bei uns ist doch noch alles in Ordnung“ – lautete ein gängiger Reflex von Gemeinderäten und Bürgermeistern zu Beginn des WEGE-Prozesses. „Doch wie lange noch?“ lautete die einfache  Gegenfrage. Und schnell wird klar, dass es familiäre, nachbarschaftliche und dörfliche Strukturen 2030 nicht mehr in gewohnter Weise geben wird. Ein verlässliches Netz sich gegenseitig unterstützender Menschen ist notwendig, um die demografischen und sozialen Herausforderungen zu stemmen. Sorgende Gemeinschaften sollen dies künftig leisten.

Zukunftskonferenzen – Motor der Motivation und Potentialentfaltung

Das Engagement vieler Dorfbewohner erhält in der Verbandsgemeinde Daun nach und nach neuen Auftrieb. Es ist noch gar nicht lange her, dass die Aussagen von Vereinsvorständen und Engagierten meist wie folgt lauteten: „Es sind immer dieselben, die etwas machen.“ – „Bei uns ist ein harter Kern am Zug, der alles stemmt“ oder „Kaum jemand möchte sich mehr engagieren“. Nach acht Jahren hört man nun mehr und mehr: „Jetzt wirken plötzlich Menschen mit, von denen wir es gar nicht dachten“ – „In unserer Dorfgemeinschaft erreichen wir wieder viele unserer Mitbewohner“ – „Es verändert sich was“ – „Wir haben wieder eine Dorfgemeinschaft wie lange nicht mehr“. In diesen Aussagen schwingt zunächst der Ausdruck einer angenehmen Überraschung mit. Doch daraus erwächst die Einsicht für die Notwendigkeit der Veränderung und bewirkt schließlich Überzeugung und weckt Begeisterung.

Was die Menschen erleben ist: Selbstwirksamkeit. Sie können durch ihr eigenes Handeln selbst aktiv etwas bewirken. Durchaus könnte hier ein Gegenentwurf zur politischen Skepsis gegenüber staatlichem oder überkommunalem Handeln gesehen werden. Denn anstelle des verdrossenen Schimpfens auf „Die da oben“ tritt der eigene Einsatz, das „mit Anpacken“. Doch dieses pragmatische Mitwirken impliziert nun einen neuen Aspekt. Das reflektierende Schauen auf das eigene Handeln wird zum Gegenstand der Zusammenarbeit. Was tun wir, wenn wir tätig sind? Diese Frage der Philosophin Hannah Arendt wird auch im Wege-Prozess zum Ausgangspunkt der Gestaltung von neuen Handlungsspielräumen. Für viele Menschen ist diese Herangehensweise ungewohnt und zuweilen auch neu.

Als Methode der aktiven Motivation und Einbeziehung von Dorfgemeinschaften hat sich inzwischen die „Zukunftskonferenz“ bewährt. Von überdurchschnittlich und unerwartet vielen Menschen besucht – zuweilen findet sich an den angesetzten eineinhalb Tagen die Hälfte der Einwohner zusammen – bilden diese den entscheidenden Türöffner für den Aufbruch. Geleitet vom allseits respektierten Verbandsbürgermeister Klöckner oder präzise geschulten Mitarbeiterinnen initiieren die Zukunftskonferenzen nachhaltige Projekte.

Zum Beispiel Darscheid. Der Ort nahe Daun mit rund 840 Einwohnern wuchs stetig durch Neubaugebiete. Er liegt unweit der Autobahn. Und in der Kreisstadt ist man mit dem Auto in nur wenigen Minuten. Er ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Schlafstätte. Zwar finden sich noch ein Kindergarten und verschiedene Lokale vor Ort. Die Menschen fanden jedoch nicht mehr zusammen, wie dies in einer aktiven Dorfgemeinschaft möglich und wünschenswert wäre. Durch eine erfolgreich durchgeführte Zukunftskonferenz sind die Menschen Darscheids nun im Aufbruch. Zahlreiche Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen haben sich gebildet. Eine Sorgende Gemeinschaft ist im Begriff zu entstehen.

Die Sorgende Gemeinschaft am Pulvermaar baut ein Haus für die Sorgende Gemeinschaft

Länger als in Darscheid liegt in Gillenfeld der Startschuss für eine Veränderung zurück. Die Gemeinde am Pulvermaar hat mit seinen rund 1.450 Einwohnern einen interessanten Weg hinter sich und zeigt die Nachhaltigkeit gemeinsamen Wirkens. Das ambitioniert begonnene gemeinsame Handeln versandet nicht. Gestartet aus einem Prozess der Dorfinnenentwicklung und der Frage, wie es mit der dörflichen Wohnsituation der Menschen in Zukunft aussehen wird, kamen die Beteiligten zu entscheidenden Erkenntnissen. Nicht die weitere Ausweisung von Neubaugebieten kann Sinn der weiteren Entwicklung sein, wie noch in den siebziger oder achtziger Jahren. Sondern der historisch gewachsene Dorfkern soll in den Fokus genommen werden, zusammen mit den Bedürfnissen der Menschen in sich veränderten Zeiten. Was bleibt den älter werdenden Menschen? Was denen, die nur noch alleine ein großes Haus bewohnen, in dem vormals große Familien lebten? Wo Gartenpflege zur Belastung wird? Wie gelangen die Menschen zur Teilnahme in der Dorfgemeinschaft? Und: wer zunehmend auf pflegerische Unterstützung angewiesen ist, wer kann überhaupt noch im Dorf verbleiben? Oder bleibt diesen Menschen nur noch der Weg ins Seniorenheim in der Kreisstadt, weit weg von der eigenen, vertrauten Umgebung?

In Gillenfeld wurde ein Entschluss gefasst: „Für die Gemeinden rund ums Pulvermaar bauen wir ein Haus“. Unter dem Namen Florinshof haben inzwischen die Bauarbeiten begonnen. Mitten im Dorf Gillenfeld entstehen 13 Wohnungen. Als Bauherrin hat sich die „Genossenschaft am Pulvermaar – eine Sorgende Gemeinschaft eG“ gegründet. Betrieben von zahlreichen Ehrenamtlichen aus der Dorfgemeinschaft beschrieb sie die inzwischen preisgekrönte Vision und organisierte die Finanzierung des Projekts. Bereits im Herbst 2018 soll das Objekt bezugsfertig sein. Hier können sich Genossenschaftsmitglieder ein Wohnrecht erwerben. Möglich wird so beispielsweise ein Umzug von einem zu groß gewordenen Haus am Ortsrand in die Dorfmitte. Die Wohnungen sind barrierearm. Um die Bewohner­ kümmern sich Menschen der Sorgenden Gemeinschaft Gillenfeld, die zudem den helfenden Blick auf alle anderen Einwohner richten, die Unterstützung in der Bewältigung des Alltags benötigen. Hierzu wurde eigens eine Koordinierungsstelle eingerichtet, deren Inhaberin schnell zur allseits bekannten Kümmerin und zentralen Anlaufstelle geworden ist.

Bürger für Bürger e.V.

Im Sommer 2012 entsteht aus dem WEGE-Prozess der Verein „Bürger für Bürger“. Nach zweijähriger Erkundung der Bedürfnisse der Menschen der Verbandsgemeinde Daun wurde zunehmend ersichtlich, was sich die Menschen vor Ort wünschen. Hieraus wurde ein Verein der gegenseitigen Unterstützung gebildet. Vereinsmitglieder helfen seither anderen Vereinsmitglieder bei Besorgungen, begleiten sie zu Ärzten oder in Geschäfte, mähen den Rasen, schneiden Hecken, helfen im Haushalt und geben hierdurch vielen Menschen die Möglichkeit, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Ein Aspekt des Erfolgs des Vereins ist, dass die Helfer sämtlich für ihre Dienste Geld bekommen. Hilfeempfänger zahlen an den Verein 8 Euro pro Stunde, der wiederum 7 Euro an den Hilfeleistenden weiterleitet. Ein Euro verbleibt für Versicherungen und Verwaltung. Hierdurch wird nicht nur den Hilfesuchenden geholfen, auch für manchen Hilfeleistenden wird das Geld zur willkommenen Ergänzung einer überschaubaren Rente. Da die Leistungen steuerlich im Rahmen der Übungsleitungspauschale erfolgen, bleibt für die Hilfeleistenden zumeist jeder Euro erhalten. Der Verein hat nach fünf Jahren bereits fast 700 Mitglieder, was für den Erfolg der zugrundeliegenden Vision spricht. Die Zahl der geleisteten Hilfestunden steigt stetig, der Bekanntheitsgrad des Vereins reicht weit über die Grenzen der Region hinaus. Der Vorsitzende Gerd Becker wird immer häufiger zu Vorträgen und Begegnungen eingeladen, in denen andere Regionen zu einer Gründung ähnlicher Vereine motiviert werden sollen.

Als weitere Abteilung des Vereins Bürger für Bürger kam Anfang 2017 noch ein Bürgerbus hinzu. Nun werden gemeinsam mit dem Ort Sarmersbach, der aus eigener Kraft einen Bürgerbus erwarb, jeder der 48 Orte der Verbandsgemeinde einmal pro Woche angefahren. Diese Mobilitätsstärkung wird nach und nach von den Bürgerinnen und Bürgern dankbar angenommen.

Gemeinsam Wirken – Die Visionen gemeinsamen Handelns

Als neueste Entwicklung im WEGE-Prozess hat sich der Verein Bürger für Bürger erfolgreich im Förderprojekt Engagierte Stadt beworben und hat vor kurzem die Voraussetzungen für eine Weiterförderung erfüllt. In der Engagierten Stadt werden bundesweit 50 Städte gefördert, die sich einer Stärkung ihres Ehrenamtes widmen. Maßgeblich für eine Förderung ist zudem, dass sich die Ehrenamtsförderung vor Ort nach den Strategien des Collective Impact (Gemeinsam Wirken) ausrichten. Zudem sollen sowohl Vertreter der Kommunen, der Zivilgesellschaft sowie der Wirtschaft gleichermaßen in die Ausgestaltung der Projekte eingebunden werden.

Die Besonderheit dieses Förderprojektes ist, dass es zugleich von mehreren namhaften und großen bundesdeutschen Stiftungen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wird. Zu den Förderern gehören zudem die Bertelsmann Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, der Generali Zukunftsfonds, die Herbert Quandt-Stiftung, die Körber Stiftung sowie die Robert Bosch Stiftung. Der Verein Bürger für Bürger e.V. beteiligt sich an der Ausschreibung mit dem Vorhaben, eine Rückgratorganisation für Sorgende Gemeinschaften in allen 48 Orten der Verbandsgemeinde Daun zu werden.

Was sind Sorgende Gemeinschaften?

Die Sorgende Gemeinschaft ist eine neue Form eines gemeinsamen Handelns von Bürgern, Unternehmen und Kommunalverwaltung. Ziel ist es, konkrete Aufgaben des Miteinanders dort zu übernehmen, wo familiäre und nachbarschaftliche Strukturen gegenseitige Hilfe nicht mehr in gewohnter Weise gewährleisten können. Sorgende Gemeinschaften sind Orte, in denen die Menschen vor Ort ein auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung verpflichtetes Zusammenleben gestalten. Was Sorgende Gemeinschaften in der Praxis kommunalen Wandels bedeuten, ist bundesweit in dieser Weise noch nicht erprobt und wird durch den aktuellen Prozess sukzessive entwickelt.

Gemeinsam mit verschiedenen Partnern wird der Verein Bürger für Bürger e.V. nun zu einer Rückgratorganisation für Sorgende Gemeinschaften aufgebaut. Unter der Projektleitung des Vorstandsmitglieds Verbandsgemeinde-Bürgermeister Werner Klöckner und mit Unterstützung des WEGE-Büros der Verbandsgemeinde Daun, übernimmt der Verein Bürger für Bürger e.V. die Finanzierung und Koordination des Projektes. Weitere Partner sind der Caritas-Verband Westeifel e.V., das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Vulkaneifel e.V., die Pfarreiengemeinschaften Daun und Gillenfeld, das Naturerlebniszentrum Vulkaneifel (NEZ), die Jugendpflege Daun, die WEGE-Botschafter, Banken und Sparkassen, die Genossenschaft am Pulvermaar – eine Sorgende Gemeinschaft e.G., 16 Ortsgemeinden, Orts- und Stadtteile und nicht zuletzt Privatpersonen und Unternehmen.

Visionäre Ziele werden Realität

Ziel ist es, bis 2030 in allen 48 Orten der Verbandsgemeinde Daun die Zukunft des Zusammenlebens weiterzuentwickeln und den Aufbau Sorgender Gemeinschaften nachhaltig zu fördern und zu unterstützen. An die Stelle ehrenamtlichen Engagements tritt eine Gemeinschaft der gegenseitigen Selbstverpflichtung von Bürgerinnen und Bürgern. Die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit aller Dorfbewohner soll stetig gefördert und somit vor allem auch die Bleibeorientierung jüngerer Generationen in ihrer Heimat gestärkt werden.

Um diesen spannenden Weg vorzubereiten, haben sich die engagierten Projektpartner seit September 2015 in zehn Workshops getroffen und verschiedene Themen der Zusammenarbeit des gemeinsamen Wirkens erarbeitet. Die beteiligten Orte leiten daraus konkrete Maßnahmen ab und setzen diese um, z.B. mit der Durchführung von Jugendforen, der Einrichtung generationenübergreifender Spielgruppen, dem Einsatz von Seniorenbeauftragten oder der Durchführung von Zukunftskonferenzen und Dorfwerkstätten.

Um die Vision der Sorgenden Gemeinschaft in einem Prozess zu verstetigen und die Nachhaltigkeit für die Jahre 2019 bis 2030 zu entwickeln, stehen neben der finanziellen Förderung kompetente und fachlich versierte Programmpartner aus den Förderstiftungen für Beratungen und Begleitung zur Seite. So finden bundesweite Netzwerktreffen statt oder werden Webinare (Web-Seminare) sowie Themen- und Methodenworkshops angeboten. Bürger für Bürger e.V. führt eigene Netzwerktreffen durch und nimmt Einladungen von Partnern in Anspruch. Die Nutzung dieses großen Netzwerkes unterstützt und fördert das Projekt gleichermaßen, lässt die Beteiligten über den Tellerrand hinausschauen und macht die Arbeit bundesweit bekannt.

Gemeinsam Wirken

Die Partnerinnen und Partner der Steuerungsgruppe der Rückgratorganisation für Sorgende Gemeinschaften haben nach eingehender Auseinandersetzung den Prinzipien Gemeinsamen Wirkens als Grundlage ihrer Zusammenarbeit folgende Visionen & Ziele verabschiedet:

  • Bis 2030 kann jeder in der Verbandsgemeinde Daun in seiner gewohnten Umgebung verbleiben, trotz Pflege- und Unterstützungsbedarf. Der Bedarf an stationären Pflegeplätzen ist gegenüber dem Status quo von 2016 im Jahr 2030 nicht größer geworden.
  • Die Anzahl der Familien in der Verbandsgemeinde Daun ist 2030 gegenüber dem Status quo von 2016 gestiegen und die Fertilitätsrate liegt bei 2,1.
  • Die Bereitschaft für das Bleiben und Zurückkehren der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15-29 Jahre) ist signifikant gestiegen. Die Zahl der „Bleibewoller“ und „Rückkehrwoller“ der Altersklassen vom 3. bis 13. Schuljahr hat sich im Jahr 2030 um 100 % im Vergleich zu 2016 gesteigert.
  • 2030: Eine Potentialentfaltungsgemeinschaft selbständig organisierter Sorgender Gemeinschaften ist entstanden. Alle Orte der Verbandsgemeinde Daun sind Sorgende Gemeinschaften geworden.

Wandel benötigt Zeit. Im Eifeler Dialekt sagen die Menschen gerne „Da je“, was soviel heißt: „Lasst uns endlich anfangen, nun voran…“

Weitere Informationen unter:

buerger-daun.de
www.daun.de/wege