Daun. Unsere Region erwartet von den lokal und überregional handelnden Personen, dass alles getan wird, damit bald wieder Kinder in der Vulkaneifel geboren werden können. Die Herausforderungen auf diesem ambitionierten Weg sind groß, aber die Chancen stehen gut, dass dieses Ziel tatsächlich erreicht wird.

Bei ihrem jüngsten Treffen in Sarmersbach verabschiedete die zu Jahresbeginn gegründete Initiative zur Wiedereinrichtung der Geburtshilfe ihr gemeinsam getragenes Ziel: Die „Gewährleistung einer Klinischen Geburtshilfe in der Vulkaneifel in Form einer Hauptabteilung bis zum 1. Januar 2020 und ihre nachhaltige Sicherung durch bürgerschaftliche Verankerung.“

Das Besondere an dem Prozess auf dem Weg dorthin ist das gemeinsame Wirken aller Institutionen und Personen, die zu einer Lösung beitragen können – und dies auf Augenhöhe: Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte, Kreissparkasse Vulkaneifel, Volksbank RheinAhrEifel eG, Verbandsbürgermeister der Region, Landkreis und Landrat, Interessengemeinschaft Geburtshilfe Vulkan­eifel, und viele mehr. Zur Koordination dieser komplexen Herausforderung übernimmt der Verein Bürger für Bürger e.V. für die Dauer des Prozesses die Aufgabe einer Rückgratorganisation. Denn für das effektive Managen einer gemeinsamen Herausforderung bedarf es eines „Rückgrats“, welches Menschen zusammenbringt, die über eine Reihe sehr spezieller Kompetenzen verfügen.

Gerd Becker, Vorsitzender des Vereins Bürger für Bürger e.V. freut sich mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern über die bereits gut laufende Zusammenarbeit: „Mit Begeisterung werden alle möglichen Hürden auf dem Weg zu einer Wiedereinrichtung einer Geburtshilfe Schritt für Schritt und systematisch genommen. Dort wo Einzelne in unserer komplexen Welt nicht mehr alleine wirken können, wirkt die Sorgende Gemeinschaft. Und wir Eifeler sind eine starke Gemeinschaft!“

Ländliche Räume als Kulturorte par excéllence | Dauner Thesen 2018 erschienen, verabschiedet im Nachgang des 7. WEGE-Symposiums am 8.11.2018 in Daun

Aktuell wird das Themenfeld „Kultur in ländlichen Räumen – Kultur im Wandel“ bundesweit breit diskutiert. Dabei wird Kultur als wichtiger Teil der Strukturentwicklung einer Kommune oder einer Region gesehen. Kultur kann als wichtiger Standortfaktor einen Beitrag zur Stärkung ländlicher Räume leisten.

Siehe auch: https://www.vgv-daun.de/

Zu Gast in der SWR Landesschau bei Patricia Küll am 21. Februar 2019 anlässlich des Mundarttages.

Aus der Praxis: WEGE zu neuen Solidargemeinschaften

Am 21. November 2017 laden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Verbandsgemeinde Daun zu einem Lokalen Fachforum zum Siebten Altenbericht ein. Bei der Veranstaltung der Verbandsgemeinde Daun wird gemeinsam und in interaktiven Formaten darauf geschaut, wie sich die Ergebnisse des Siebten Altenberichts in die reale Praxis übertragen lassen.

u.a. mit: Prof. Dr. Andreas Kruse, Vorsitzender der Siebten Altenberichtskommission, Loring Sittler, Berater für Fragen des gesellschaftlichen Wandels, Bürgermeister Werner Klöckner, Karl-Heinz Schlifter, Ortsbürgermeister Gillenfeld
Moderation: Dr. Tim Becker, Institut Denkunternehmung

Weitere Informationen unter: daun.de/wege




Wie soll unser kulturelles Zusammenwirken in der Verbandsgemeinde Daun bis 2030 aussehen und gestaltet werden? Wer hat Interesse diesen Blick zu wagen? Die Musikschule Landkreis Vulkaneifel freut sich, gemeinsam mit dem WEGE-Prozess (WEGE = Wandel Erfolgreich GEstalten) diese Verantstaltung zu initiieren.

Zukunftswerkstatt Kultur
am Samstag, 22. September 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr
im Bürgerhaus Mehren

Die Verbandsgemeinde Daun ist derzeit im WEGE-Prozess (WEGE – Wandel erfolgreich gestalten!) dabei, ihre
Entwicklungsstrategie zu überarbeiten. In diesem Zuge wurde deutlich, dass das Thema Kultur bislang in der
Strategie nicht ausreichend Berücksichtigung gefunden hat, obwohl auch dieser Faktor eine wichtige Rolle in
Zeiten des demografischen Wandels einnimmt. Dies wollen wir zukünftig ändern!

Hierzu möchten wir in Kooperation mit der Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V. und gemeinsam mit Ihnen und Vertretern aus dem Bereich Kultur eine Zukunftswerkstatt durchführen.

Wir wollen gemeinsam herausarbeiten, was den Kulturbereich in der VG Daun heute im Positiven wie im
Negativen ausmacht und wo Handlungsbedarf besteht. Im Anschluss daran erarbeiten wir gemeinsam Schritt
für Schritt eine Vision für den Bereich Kultur in der VG Daun im Jahre 2030.

#WEGE #Kultur #Vision2030 #Zukunftswerkstatt

Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projektes der LAG Vulkaneifel „VG Daun – auf vielen WEGEn zu resilienten Dörfern“.

www.daun.de/wege

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In der malerisch gelegenen Wasserburg Rindern bei Kleve begegnen sich neugierig-engagierte Menschen zu Zukunftsfragen ländlicher Räume. Sind Sorgende Gemeinschaften Modell für unser selbstbestimmtes Zusammenleben? Das Zentrum für ländliche Entwicklung ZeLE bringt erneut kreative Köpfe mit außergewöhnlichen Konzepten in Kontakt mit begeisterungsfähigen und innovativen Regionalentwicklern. Aus dem Herzen der Vulkaneifel berichtet Dr. Tim Becker über die Erfolge und Ziele im Aufbau Sorgender Gemeinschaften in den engagierten Dörfern der Verbandsgemeinde Daun.

Lass nie die Eifel dir verpönen“ – Gedichte
Johann Rätz

Ein einzigartiger, bislang verborgener Schatz eifeler Dichtkunst tritt nun zu Tage. Knapp 300 Gedichte und Erzählungen seines Vaters hat Nikolaus Rätz aus Looghzusammengetragen und in einem Buch veröffentlicht.
Dr. Tim Becker, der die Veröffentlichung wissenschaftlich begleitet hat, behauptet: »Die Neuentdeckung seit Peter Zirbes«.

13.04.2018 | 45 Min. | UT | Verfügbar bis 12.04.2019 | Quelle: SWR

Die Bürger um Daun herum in der Eifel haben ein Zukunftsprojekt entwickelt, namens WEGE. Mit doppelter Bedeutung. WEGE steht auch für: Wandel erfolgreich gestalten. Ausgerechnet in der Eifel, das den Ruf des rheinland- pfälzischen Sibiriens hat? Das ist längst Vergangenheit.Schlaue Dörfer gehen dort neue Wege. Die Gemeinden haben gemerkt, dass sie einen Schatz direkt vor ihrer Haustüre haben. Die unberührte Natur. Die wunderbare Landschaft. Ein Schatz, der der Seele gut tut.


Kreative und engagierte Köpfe aus der Verbandsgemeinde Daun als Experten beim Berliner Zukunftsforum ländliche Entwicklung

Berlin. Vor kurzem erst erhielt Mückeln einen herausragenden Preis für sein außergewöhnliches Engagement in der Dorfinnenentwicklung. Der kleine Ort aus der Vulkaneifel ist Bundessieger im Wettbewerb „Kerniges Dorf“. Und schon ist Ortsbürgermeister Erwin Steffes ein gefragter Experte für die erfolgreichen Entwicklungen des WEGE-Prozesses der Verbandsgemeinde Daun.

Anlässlich der Grünen Woche referiert er im „Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft lebendig und anschaulich zur Frage der Rolle der Kommune als Träger von Veränderungsprozessen. Seine zentrale Überzeugung ist, dass kommunale Vertreter Gemeindegestalter statt Gemeindeverwalter sein sollten. Nur so hätten Kommunen im Ländlichen Raum die besten Chancen auf wichtige Veränderungen.

Das Oberthema der Veranstaltung zu der Erwin Steffes berichtet, trägt den Titel „Generationengerechte Gemeinde als Sorgende Gemeinschaft? Zur Gestaltung langfristiger Veränderungsprozesse im ländlichen Raum“. Eingeladen hat Volker Amrhein von der Diakonie Deutschland, der sich in seiner Arbeit verstärkt dem Thema Sorgende Gemeinschaften verpflichtet. Mitdiskutanten in der gut besuchten öffentlichen Veranstaltung sind der evangelische Pfarrer Ralf Kötter (Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen) sowie der Axel Dorsch (Landjugendakademie Altenkirchen). Die verschiedenen Beiträge drehen sich vor allem um die Fragen: Wie gewinnt man engagierte Menschen, wie gelingt der erfolgreiche Wandel in den Köpfen der Menschen, wie gestaltet man Veränderungsprozesse im ländlichen Raum.

Als Experte für Sorgende Gemeinschaften nimmt für die Verbandsgemeinde Daun Dr. Tim Becker (Institut Denkunternehmung Vulkaneifel) an der Diskussionsrunde teil und beleuchtet die Chancen und Möglichkeiten Sorgender Gemeinschaften am Beispiel der jüngsten Entwicklungen in der Eifel. Hier sollen bis 2030 alle 48 Orte der Verbandsgemeinde zu Sorgenden Gemeinschaften weiterentwickelt werden. Ein Prozess, der bereits in vollem Gange ist.

Schnell wird deutlich, dass die Region um Daun eine bundesweite Vorreiterrolle für Sorgende Gemeinschaften einnimmt und bereits als Inspirationsquelle und Referenzprojekt für andere engagierte ländliche Räume wahrgenommen wird.

Am Abend nehmen Erwin Steffes er sein Beigeordneter Peter Sartoris gemeinsam mit Landrat Heinz-Peter Thiel auf einem Empfang des Bundesministers für Landwirtschaft und Ernährung den Preis „Kerniges Dorf“ entgegen. Mückeln wird somit zu ein bundesweites Beispiel für gelungenes Engagement.