Der einzigartige Bildband von Claudia Weber-Gebert mit Beiträgen von Tim Becker

Wie blaue Perlen liegen sie in der grünen Eifellandschaft: die weltberühmten Maare. Unter der glitzernden Wasseroberfläche verbirgt sich eine Welt, die wir normalerweise nicht zu Gesicht bekommen. Die Unterwasserfotografin Claudia Weber-Gebert ist immer wieder in diese diesen Kosmos abgetaucht und hat atemberaubende Bilder mit an die Oberfläche gebracht. Das klare Wasser der Vulkaneifel ermöglicht eine ungetrübte Sicht auf die lebendige Unterwasserwelt, die von fast 400 Fischarten und eine Vielzahl von Wasservögeln, Insekten, Reptilien und Amphibien bewohnt wird. Dieser spektakuläre Bildband lässt uns erstmals daran teilhaben. Tauchen sie mit ein in die fantastische »Vulkaneifel Unterwasser«.

Claudia Weber-Gebert
Beiträge von Becker Tim
Maare, Quellen, Wasserfälle
Die faszinierende Unterwasserwelt der Vulkaneifel
29 x 24 cm | Hardcover | 29,90 EUR
ISBN 978-3-946328-76-6


Erhältlich im gut sortieren Buchhandel und unter eifelbildverlag.de

Vor 16 Jahren, am 3. Februar 2005, erfolgte die offizielle Gründung des Institut Denkunternehmung in Bamberg nach rund einem halben Jahr Vorbereitung.Angetrieben vom Wunsch, die Möglichkeiten kultureller Erfahrung mit Leidenschaft und Humor in eine Haltung gegen jedes motivationslose Satt-Sein, jedes befindliche Zaudern und jedes mutlose Kleinreden zu verwandeln, machten wir uns ans Werk. Auch heute noch stehen jene Menschen und ihre Visionen im Fokus unserer Arbeit, die Resonanzen in ihrem Umfeld erzeugen, um zu Überschreiten und gemeinsam Menschliches möglich zu machen. Kultur ist hierbei der Schlüssel zum vermeintlich Unmöglichen.Heute wieder mehr denn je.

Das ländlich geprägte Heinersdorf im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree ist von den Herausforderungen des demografischen Wandels in besonders starker Weise betroffen. Alt werden korreliert nicht selten mit Formen der Einsamkeit. Und bereits bei alltäglichen Anforderungen des Lebens um Unterstützung zu fragen wird zur Hürde, die nicht jeder Mensch auf Anhieb zu meistern weiß.
Wie können Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben und alt werden? Wie organisieren sie die Hilfe bei Unterstützungsbedarf? Gibt es neben den tradierten ländlichen Wohnformen andere, die dies besser ermöglichen? Wie können veränderte Lebensmodelle die Lebensqualität vor Ort steigern und das individuelle Gefühl von Glück verstärken?
Derzeit befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und viele Engagierte aus Deutschland und Polen mit der Frage, ob und ggf. wie eine Praxisforschungsstelle in Heinersdorf zur Lösung dieser Fragen einen konkreten Beitrag leisten kann. Dabei zielt sie nicht nur auf eine Veränderung vor Ort, sondern soll eine wirksame Schnittstelle zu den vielen verschiedenen Fragestellungen wissenschaftlicher Forschung herstellen, die das Altern auf dem Land in ihrem Fokus haben.

Im September 2019 hat das Amt Odervorland im Auftrag der Gemeinde Steinhöfel eine „Machbarkeitsstudie zu einer binationalen Praxisforschungsstelle in der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA für Lebensmodelle im ländlichen Grenzraum“ ausgeschrieben. Diese Studie soll die Machbarkeit der dritten Säule der geplanten „Akademie für selbstbestimmtes Altwerden im ländlichen Grenzraum“ prüfen.
In der entsprechenden Ausschreibung sind vier Kernfragen formuliert worden, zu de-nen die Studie Antworten vorlegen soll:

  1. Mit wem und für wen ist eine „Praxisforschungsstelle“ aktiv? (Stakeholderanalyse, Umfeldanalyse)
  2. Wer ist für die Organisation der „Praxisforschungsstelle“ erforderlich und wo sollte sie eingerichtet werden? (Organisationsempfehlung, Kosten- und Risikobewertung)
  3. Wie sollte das Profil/Konzept der Praxisforschungsstelle aussehen, damit sie öffentlichkeitswirksam und nachhaltig betrieben werden kann? (Potentialanalyse)
  4. Wenn eine „Praxisforschungsstelle“ nachhaltig realisierbar erscheint, welche konkreten Schritte und Maßnahmen zur Einrichtung einer „Praxisforschungsstelle“ sind erforderlich? (Leitfaden zum konkreten und zielorientierten Aufbau einer „Praxisforschungsstelle“ mit messbaren Erfolgsindikatoren; S.M.A.R.T.e Ziele)

Die vorliegende, 120-seitige Machbarkeitsstudie vom August 2020 widmet sich der Beantwortung dieser Fragen und gibt konkrete Empfehlungen und Orientierungen für die Einrichtung einer Praxisforschungsstelle sowie zu dem beginnenden Prozess eines wirkungsorientierten Wandels im ländlichen Raum.

Vortragsreise nach Heinersdorf in Brandenburg mit Vorstellung meiner Machbarkeitsstudie zu einer deutsch-polnischen Praxisforschungsstelle für Lebensmodelle im Alter im ländlichen Raum. Die hoch engagierten Menschen im Oder-Spree-Kreis stehen vor vergleichbaren Herausforderungen wie wir in der Eifel und haben hochspannende Ideen. Sie sind exzellent vernetzt und voller Tatendrang. Mit dem Wege-Prozess und den vielen Zukunftskonferenzen sind wir bereits einen wesentlichen Schritt weiter, weshalb wir als Best-Practice-Beispiel gerne gefragt sind.In Heinersdorf möchte man eine Akademie für selbstbestimmtes Leben im Alter in einem historischen Herrenhaus gründen. Mit einem Reallabor für Erforschung neuer Wohnformen.Wenn das startet, sollten wir Eifeler gerne auch mal den Blick nach Brandenburg richten.

Eifeler Praxiswissen ist weiterhin bundesweit gefragt. Unsere Dörfer werden sich verändern (müssen) – und wie können wir das aktiv gestalten? Dr. Tim Becker reiste am 23. Juli zum Vortrag über konkrete Beispiele aus der Verbandsgemeinde Daun auf Einladung der Evangelischen Akademie Bad Boll und des Baden-Württembergischen Demografiebauftragten auf einer gelungenen Tagung mit herausragenden Referentinnen und Referenten: „Von der ländlichen Siedlung zum Generationendorf. Wie sich Dörfer im demografischen Wandel verändern müssen“

Die Engagierte Stadt der Verbandsgemeinde Daun war Thema der Sendung vom 11. Juli 2020:

Auf Einladung der Evangelischen Akademie Bad Boll präsentiert Dr. Tim Becker am 23. Juli Potentiale zum Thema „Soziales Dorf – Sorgende Gemeinschaft. Wie wir Veränderungsprozesse in ländlichen Räumen gestalten können“
Weitere Informationen unter: www.ev-akademie-boll.de

Im neuen Handbuch des renommierten Programms Engagierte Stadt wird das erfolgreiche Handeln in der Verbandsgemeinde Daun beleuchtet. Wie gelingt „Gemeinsames Wirken“? Wie rücken Menschen näher zusammen und organisieren gegenseitige Unterstützung fürs ganze Leben? Im Rahmen des WEGE-Prozesses entwickeln die Menschen der Region Modelle für ein gelingendes Zusammenleben in der Zukunft. Die hier entstehenden Sorgenden Gemeinschaften sind bundesweites Vorbild für Andere, die sich auf ähnliche Wege begeben.

Im Handbuch, das aus zahlreichen Erfahrungen die Erfolgsfaktoren für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland zusammenfasst, seht der Eifeler Dr. Tim Becker als Themenpate für die Wirkungen, die durch gezieltes Zusammenarbeiten erzielt werden können.
Das Handbuch kann auf den Internetseiten der Engagierten Stadt hier heruntergeladen werden.

Die Dauner Thesen 2019 stellen das Thema Resilienz in Unternehmen im Kontext ländlicher Entwicklungsprozesse in den Fokus der Betrachtung und speisen diese Erkenntnisse in den Diskurs rund um die Resilienz ländlicher Räume ein.

Siehe auch: https://www.vgv-daun.de/

Im Interview mit Anke Petermann.

„Mangel an Ärzten und Pflegekräften, Zwang zur Effizienz, hohe Qualitätsstandards: Die Gründe für die Schließung von Stationen oder ganzen Krankenhäusern hierzulande sind vielfältig. Wie erleben Betroffene und ihre Familien diese Entwicklung?“

Der Beitrag des Deutschlandfunks kann hier als Podcast nachgehört werden:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/personalmangel-und-kostendruck-wenn-stationen-und.976.de.html?dram:article_id=472170

Mensch Heimat | Wir aus Daun

Pressetext SWR: „Ein Schluck aus dem Drees, ein Spaziergang entlang der Maare, das ist die Eifel. Drei Menschen aus Daun setzen sich auf ihre ganze eigene Art und Weise für den Erhalt ihrer Heimat ein – die Naturerlebnispädagogin Trudi Osiewacz, der Kultur- und Musikwissenschaftler Dr. Tim Becker sowie Spitzenkoch Stefan Kessler.

Mensch Heimat- das sind Liebeserklärungen von drei Menschen an ihre gemeinsame Heimat. Sie leben da, wo andere Urlaub machen.“

Der SWR begleitete Tim Becker, wie er mit Sven Nieder und Mario Reis in Bäche der Eifel steigt, mit Darscheidern Platt spricht und den Florinshof in Gillenfeld besucht. Danke an das Team um Uli Langguth!

Der Beitrag wurde im SWR Fernsehen erstmals am 21. Februar ausgestrahlt.

Ländliche Räume als Kulturorte par excéllence | Dauner Thesen 2018 erschienen, verabschiedet im Nachgang des 7. WEGE-Symposiums am 8.11.2018 in Daun

Aktuell wird das Themenfeld „Kultur in ländlichen Räumen – Kultur im Wandel“ bundesweit breit diskutiert. Dabei wird Kultur als wichtiger Teil der Strukturentwicklung einer Kommune oder einer Region gesehen. Kultur kann als wichtiger Standortfaktor einen Beitrag zur Stärkung ländlicher Räume leisten.

Siehe auch: https://www.vgv-daun.de/

Zu Gast in der SWR Landesschau bei Patricia Küll am 21. Februar 2019 anlässlich des Mundarttages.

Tim Becker

erschienen in: Gemeinde und Stadt 2018, 1, S. 6–9.

Acht Jahre sind nunmehr vergangen, seit Menschen im Herzen der Vulkaneifel aktiv begonnen haben, aktiv ihre Zukunft zu verändern. Allmählich, stetig und geduldig. Denn Wandel braucht Zeit. Bis Ideen und Visionen in den Köpfen und dann im Herzen der Menschen ankommen, hat es auch rund um die Kreisstadt Daun gedauert und dauert noch an. Doch mehr und mehr werden Ergebnisse sichtbar und greifbar. Immer mehr Menschen erkennen den Sinn gemeinsamen Handelns und gestalten vor Ort aktiv mit. „Wandel erfolgreich gestalten“, so lautet das Motto des ambitionierten Veränderungsprozesses, der seit 2010 erfolgt, das unter das Akronym „WEGE“ kommuniziert wird und immer größere Bekanntheit erlangt.

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13.04.2018 | 45 Min. | UT | | Quelle: SWR

Die Bürger um Daun herum in der Eifel haben ein Zukunftsprojekt entwickelt, namens WEGE. Mit doppelter Bedeutung. WEGE steht auch für: Wandel erfolgreich gestalten. Ausgerechnet in der Eifel, das den Ruf des rheinland- pfälzischen Sibiriens hat? Das ist längst Vergangenheit.Schlaue Dörfer gehen dort neue Wege. Die Gemeinden haben gemerkt, dass sie einen Schatz direkt vor ihrer Haustüre haben. Die unberührte Natur. Die wunderbare Landschaft. Ein Schatz, der der Seele gut tut.

Der Film ist Abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=7ZYkpyrjUb4


Kreative und engagierte Köpfe aus der Verbandsgemeinde Daun als Experten beim Berliner Zukunftsforum ländliche Entwicklung

Berlin. Vor kurzem erst erhielt Mückeln einen herausragenden Preis für sein außergewöhnliches Engagement in der Dorfinnenentwicklung. Der kleine Ort aus der Vulkaneifel ist Bundessieger im Wettbewerb „Kerniges Dorf“. Und schon ist Ortsbürgermeister Erwin Steffes ein gefragter Experte für die erfolgreichen Entwicklungen des WEGE-Prozesses der Verbandsgemeinde Daun.

Anlässlich der Grünen Woche referiert er im „Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft lebendig und anschaulich zur Frage der Rolle der Kommune als Träger von Veränderungsprozessen. Seine zentrale Überzeugung ist, dass kommunale Vertreter Gemeindegestalter statt Gemeindeverwalter sein sollten. Nur so hätten Kommunen im Ländlichen Raum die besten Chancen auf wichtige Veränderungen.

Das Oberthema der Veranstaltung zu der Erwin Steffes berichtet, trägt den Titel „Generationengerechte Gemeinde als Sorgende Gemeinschaft? Zur Gestaltung langfristiger Veränderungsprozesse im ländlichen Raum“. Eingeladen hat Volker Amrhein von der Diakonie Deutschland, der sich in seiner Arbeit verstärkt dem Thema Sorgende Gemeinschaften verpflichtet. Mitdiskutanten in der gut besuchten öffentlichen Veranstaltung sind der evangelische Pfarrer Ralf Kötter (Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen) sowie der Axel Dorsch (Landjugendakademie Altenkirchen). Die verschiedenen Beiträge drehen sich vor allem um die Fragen: Wie gewinnt man engagierte Menschen, wie gelingt der erfolgreiche Wandel in den Köpfen der Menschen, wie gestaltet man Veränderungsprozesse im ländlichen Raum.

Als Experte für Sorgende Gemeinschaften nimmt für die Verbandsgemeinde Daun Dr. Tim Becker (Institut Denkunternehmung Vulkaneifel) an der Diskussionsrunde teil und beleuchtet die Chancen und Möglichkeiten Sorgender Gemeinschaften am Beispiel der jüngsten Entwicklungen in der Eifel. Hier sollen bis 2030 alle 48 Orte der Verbandsgemeinde zu Sorgenden Gemeinschaften weiterentwickelt werden. Ein Prozess, der bereits in vollem Gange ist.

Schnell wird deutlich, dass die Region um Daun eine bundesweite Vorreiterrolle für Sorgende Gemeinschaften einnimmt und bereits als Inspirationsquelle und Referenzprojekt für andere engagierte ländliche Räume wahrgenommen wird.

Am Abend nehmen Erwin Steffes er sein Beigeordneter Peter Sartoris gemeinsam mit Landrat Heinz-Peter Thiel auf einem Empfang des Bundesministers für Landwirtschaft und Ernährung den Preis „Kerniges Dorf“ entgegen. Mückeln wird somit zu ein bundesweites Beispiel für gelungenes Engagement.