Einträge von Generaldirektorpraesident

So klingt der Rengener Drees

Der Rengener Drees dürfte einer der Sauerbrunnen der Eifel sein, den die wenigsten Menschen von außerhalb des Ortes regelmäßig besuchen. Denn ihn gilt es ganz gezielt aufzusuchen, hinter den Bahngleisen, auf offenem Feld. Die Aufnahme lässt Klänge aus dem nahen Dorf erkennen: ein Hammer eines fleißigen Handwerkers ist im Einsatz und mischt sich mit dem […]

So klingt der Brubbeldrees bei Lissingen

Von Lissingen auswärts an der B 410 gelegen, ein wenig versteckt, findet sich am Treisbach der Brubbeldrees. Von der Straße aus führt ein Weg mit einigen Stufen hinab zur Quelle. Wie bei kochendem Wasser steigen in unregelmäßigen Abständen kleine Blasen aus dem Topf nach oben und zerplatzen mit leisem Klang an der Oberfläche. Brubbeln bedeutet […]

So klingt der Dockweiler Drees

Außerhalb des Dorfes Dockweiler, einige Kilometer den Hasbach entlang, liegt im Wald der Dockweiler Drees. Hier rinnt das Wasser durch ein dünnes Stahlrohr in einen Kanaldeckel. „Kein Trinkwasser“ steht auf einem kleinen Schild über der Quelle, obwohl das Wasser köstlich schmeckt. 50°14.597’N, 6°48.721’E

So klingt der Neichener Drees

Im Tal der Lieser, in der Struth, liegt vorm Ortseingang Neichen der Neichener Drees. Von ihm hat man einen weitläufigen Blick bis hoch nach Hilgerath, wo die alte Pfarrkirche steht. Und Wanderer des Lieserpfades kommen unmittelbar daran vorbei. Die Quelle der Lieser liegt nur gut 4 Kilometer entfernt. Ein Schild nahe des gefassten Drees‘ weist […]

So klingt der Niederstadtfelder Drees

Schnell ist man an ihm vorbeigesaust. Ausgangs des Dorfes Niederstadtfeld, auf dem Weg nach Schutz, liegt der Drees rechts der Straße. Wenige Stufen die gefasste Brunnenanlage hinab, rinnt das mineralhaltige Wasser durch ein Stahlrohr ins Becken. Seine gelösten Bestandteile sind reichhaltiger vorhanden als in anderen Wässern der Region, worauf ein Schild mit Vergleichswerten hinweist. Er […]

So klingt die Birresborner Lindenquelle

An ferne Tage erinnert das klassizistische Quellhäuschen. Als stünde es in einem mondänen Kurort. Doch direkt an der L24 mit regem Autoverkehr, der Vieles im Kylltal übertönt, fristet es eher ein Schattendasein. Bizarr erscheint, dass die Quelle erst zu sprudeln beginnt, wenn der Bewegungsmelder am Eingang passiert wird. Langsames, träges Gurgeln und Würgen, dann ergießt […]

So klingt des Wallenborner Drees

Am Rande des Dorfes Wallenborn liegt der alte Drees des Dorfes. Sein Wasser wurde von den Menschen auch in früherer Zeit sehr geschätzt. Zum Einsatz kam es als Erfrischungsgetränk bei der kräftezehrenden Feldarbeit oder in der Küche beim Backen der traditionellen Buchweizenküchlein (Heedeléschkoochen). Zumeist war es Aufgabe der Kinder, das leckere Wasser von der Quelle […]

So klingt der Oberstadtfelder Drees

Ein kleines Rinnsaal im Blätterrauschen der Bäume. Dass die Oberstadtfelder einen Drees haben, dürfte vielen Eifelern unbekannt sein. Er liegt westlich außerhalb des Dorfes, unscheinbar am Mühlenbach, der nach Niederstadtfeld Richtung Kleine Kyll fließt. Ein kleiner Wegweiser „Sauerbrunnen“ weist den Weg über den Bach hinauf zum Drees. Stetig rieselt ein kleiner Wasserstrahl aus dem Stahlrohr […]

So klingt der Drees Laubachshof bei Oberehe

Meist plätschert er nicht mehr, der Drees am Laubachshof bei Oberehe. Das Rauschen der Fahrzeuge übertönt seine wenigen Tropfen. Vermutlich ist dieser Drees einer der auch für die Eifeler unbekannteren Quellen. Obwohl auf dem Weg von Hillesheim nach Daun direkt an der B 421 gelegen, fahren täglich tausende Menschen mit ihren Fahrzeugen vorbei. Viele von […]

So klingt die Strotzbüscher Quelle

Der Säuerling bei Strotzbüsch am Ueßbach liegt in einem Tal, dass sich entlegen anfühlt, sobald man hinabsteigt. Die nahe gelegene Strotzbüscher Mühle ist daher bei Campern sehr beliebt. Inmitten einer engeren Talschlucht windet sich der Bach durch schmale Wiesen. Eine Waldliege lädt zum Bleiben ein. Die Quelle weist eine Temperatur von ca. 15 Grad auf. […]

So klingt der Duppacher Drees

In dieser Aufnahme gibt es den Wechsel-Gesang eines Stieres mit den Kühen der gegenüberliegenden Weide zu hören. Durch die trichterförmige bauliche Anlage des Dreeses werden die Tierstimmen der angrenzenden Weiden eingefangen und verstärkt. Daneben plätschert leise der Drees. Der Duppacher Drees liegt am östlichen Rand des einstigen Duppacher Maares, welches vor hundertausenden Jahren entstand und […]

So klingt der Steffelner Drees

Nicht allzu weit vom schönen Eicholzmaar gelegen, ein wenig den Lauf des Gussbachs ansteigend, findet sich der Steffelner Drees. Ein wenig erinnert die steinerne Fassung des aus dem Boden quellenden Wassers an ein Schlüsselloch zu einer anderen Welt, aus dessen Tiefel das rotbraune Wasser emporsteigt. Das sanfte Zerplatzen der Bläschen im Dreestopf mischt sich mit […]

So klingt der Aueler Drees

… oder auch nicht. Im trockenen Sommer 2020 ist er weitgehend versiegt, kaum eine Bewegung in der gefassten Wasserstelle ist vernehmbar. Ein Spaziergänger mit Hund zeigt sich verwundert, warum ein Mikrofon auf eine Pfütze ausgerichtet ist. Dennoch ist die Aufnahme voller Klang … 50°16’18.96″N 6°34’18.04″E

So klingt die Vulkania Heilquelle in Dreis-Brück

Unweit der Nürburgquelle in Dreis-Brück sprudelt die Heilquelle Vulkania ihr Wasser aus dem Rande des Dreiser Maarkessels. An diesem Ort trifft die Heilkraft des Wassers auf einen Ort innerer Einkehr. Wenige Schritte von der Quelle steht eine Kapelle, die dazu einlädt, ein wenig länger zu verweilen. Ein Ort, den tagtäglich unzählige Menschen in ihren Autos […]

Vortrag über die Potentiale der Dörfer

Auf Einladung der Evangelischen Akademie Bad Boll präsentiert Dr. Tim Becker am 23. Juli Potentiale zum Thema „Soziales Dorf – Sorgende Gemeinschaft. Wie wir Veränderungsprozesse in ländlichen Räumen gestalten können“Weitere Informationen unter: www.ev-akademie-boll.de

So klingt die Dunaris-Quelle in Daun

Die Dunaris-Quelle im Kurpark Daun startet auf Knopfdruck. Ihr Wasser sprudelt etwa 40 Sekunden in das bronzene Becken. Im Hintergrund sind die Fontäne des Kurparksees zu hören sowie die Spaziergänger, die den sonnigen Tag genießen. 50°11’6.53″N 6°49’58.44″E

So klingt der Wallenborner Felddrees

Einer der unbekanntesten Dreese der Eifel liegt außerhalb des Ortes mit der wohl bekanntesten Quelle: Der Wallenborner Felddrees. Er wurde erst in den letzten Jahren wieder neu erschlossen und zugänglich gemacht. Außerhalb des Dorfes, an einer Böschung liegend, stillte er in früheren Zeiten den Durst der Bauern auf dem Feld. Heute lädt eine Bank zum […]

So klingt der Üdersdorfer Drees am Dreesberg

Den Lieserpfad hinab, zwischen Weiersbach und Üdersdorfer Mühle liegt der Drees am Dreesberg. Dem Wanderer bietet sich hier die Möglichkeit zu erleben, wie Eifel schmeckt. Aus der alten, bemosten Quelleinfassung ergießt sich ein permanenter Strahl des mineralischen Wassers. Dieser Klang mischt sich mit dem Brausen der Autos der Bundesstraße, dem Rauschen der Blätter und dem […]

Eifeler Engagement als Beispiel

Im neuen Handbuch des renommierten Programms Engagierte Stadt wird das erfolgreiche Handeln in der Verbandsgemeinde Daun beleuchtet. Wie gelingt „Gemeinsames Wirken“? Wie rücken Menschen näher zusammen und organisieren gegenseitige Unterstützung fürs ganze Leben? Im Rahmen des WEGE-Prozesses entwickeln die Menschen der Region Modelle für ein gelingendes Zusammenleben in der Zukunft. Die hier entstehenden Sorgenden Gemeinschaften […]

So klingt der Josenbachdrees in Daun

Im Volksmund wird er „Kotzdrees“ genannt. Nach wenigen Augenblicken des Lauschens wird deutlich warum. Der unregelmäßig eruptive, würgende, speiende Klang erinnert sehr an entsprechende Reflexe des Menschen. Dabei ist er einer der schönsten Dreese. Leider ein wenig vergessen und je nach Witterung nicht trockenen Fußes erreichbar – dennoch besonders im Geschmack. 50°12’20.68″N 6°49’39.22″E

So klingt der Bodenbacher Drees

Mit ein wenig Glück kann man den Schwarzstorch in diesem Tälchen am Nohner Bach beobachten. Nicht weit von hier nistet der seltene große Vogel. Der Bodenbacher Drees liegt in offenem Gelände mit einzigartigem Blick in die umgebende Landschaft. Eine hölzerne Liege lädt zum Ruhen und Beobachten ein. Die Quelle ist durch Basaltstelen umgeben, welche Geräusche […]

Dauner Thesen 2019

Die Dauner Thesen 2019 stellen das Thema Resilienz in Unternehmen im Kontext ländlicher Entwicklungsprozesse in den Fokus der Betrachtung und speisen diese Erkenntnisse in den Diskurs rund um die Resilienz ländlicher Räume ein. Siehe auch: https://www.vgv-daun.de/

Deutschlandfunk: Personalmangel und Kostendruck. Wenn Stationen und Krankenhäuser schließen

Im Interview mit Anke Petermann. „Mangel an Ärzten und Pflegekräften, Zwang zur Effizienz, hohe Qualitätsstandards: Die Gründe für die Schließung von Stationen oder ganzen Krankenhäusern hierzulande sind vielfältig. Wie erleben Betroffene und ihre Familien diese Entwicklung?“ Der Beitrag des Deutschlandfunks kann hier als Podcast nachgehört werden: https://www.deutschlandfunkkultur.de/personalmangel-und-kostendruck-wenn-stationen-und.976.de.html?dram:article_id=472170

Filmbeitrag des SWR über Tim Becker

Mensch Heimat | Wir aus Daun Pressetext SWR: „Ein Schluck aus dem Drees, ein Spaziergang entlang der Maare, das ist die Eifel. Drei Menschen aus Daun setzen sich auf ihre ganze eigene Art und Weise für den Erhalt ihrer Heimat ein – die Naturerlebnispädagogin Trudi Osiewacz, der Kultur- und Musikwissenschaftler Dr. Tim Becker sowie Spitzenkoch […]

Das audiovisuelle Konzept

Sven Nieder geht der Natur der Vulkaneifel mit all ihren Facetten gerne auf den Grund. Seine Fotografien zeigen den besonderen Augenblick, in welchem Licht und Natur für ihn das tiefe Gefühl widerspiegeln: „Das ist Eifel“. Dr. Tim Becker horcht, wann immer es möglich ist, mit Leidenschaft in die Klangwelt seiner Heimat hinein. Für die Arbeit […]

Wie klingt die Vukaneifel?

Die Eifel ist ein Wasserland. Westwinde vom Atlantik wringen beharrlich ihre mitgeführten Wolken an den Hügeln und Bergen aus. Die Ardennen und Eifelhöhen bilden für sie den ersten nennenswerten Widerstand. Eifelwetter ist ohne Regen nicht denkbar. Manch Eifeler ist mit allen Wassern gewaschen. Wasser fließt seit jeher hier so reichlich, dass frühe Chronisten und Vermesser […]